Probetag FJLA Gold in Feldkirchen erfolgreich absolviert

Am Samstag, dem 11.04.2026, wurde der Probetag für das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen (FJLA) in Gold bei der Freiwilligen Feuerwehr Feldkirchen abgehalten. An diesem Tag bestand Teilnahmepflicht, um zur Prüfung antreten zu dürfen.

Im weiteren Verlauf wurden die Stationen als Prüfungsabnahme durchgeführt und somit unter realen Prüfungsbedingungen „scharf geschaltet“.

Folgende Stationen galt es abzuarbeiten:

Beim Fragenkatalog mussten aus insgesamt 40 Fragen zehn ausgewählt und beantwortet werden, wobei mindestens sechs richtige Antworten für das Bestehen erforderlich waren. Die Zeitvorgabe betrug drei Minuten.

In der Gerätelehre galt es, acht Geräte für den Brandeinsatz richtig zu erkennen und zuzuordnen. Dabei mussten die am Geräteplatz befindlichen Gerätschaften korrekt den vorgesehenen Feldern zugeordnet werden. Die Zeitvorgabe betrug zwei Minuten, wobei mindestens fünf richtige Zuordnungen erforderlich waren.

Des Weiteren mussten acht Geräte für den technischen Einsatz richtig erkannt und zugeordnet werden. Auch hierfür standen zwei Minuten zur Verfügung, wobei mindestens fünf richtige Zuordnungen für das Bestehen notwendig waren.

Weiters musste im Bereich „Technischer Einsatz“ ein Lückentext korrekt ausgefüllt werden. Aufgabe der Teilnehmer war es, die acht vorgegebenen Felder zum Thema „Baum über Straße“ richtig zu ergänzen.

Ebenso mussten die Teilnehmer bei der Station „Planspiel“ vier unterschiedliche Szenarien – wie etwa einen Löschangriff mit TLF oder einen Hydrantenbetrieb mit TS und C-Rohr – innerhalb der vorgegebenen Zeit bearbeiten und die taktischen Nummern korrekt zuordnen. Bei Bedarf konnten vom Prüfer zusätzlich Verständnisfragen zu den Aufgaben der jeweiligen taktischen Nummern gestellt werden.

Im Bereich „Erste Hilfe“ mussten die Teilnehmer die richtige Vorgehensweise bei einem Notfall erklären. Dazu zählten die Rettungskette, die Basismaßnahmen, der Notfallcheck, die stabile Seitenlage sowie der Atem-Kreislaufstillstand. Anschließend mussten sie die stabile Seitenlage sowie das Anlegen eines Druckverbandes auch praktisch korrekt durchführen.

All diese Aufgaben konnten von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit Bravour absolviert werden.

Im Anschluss wurde zudem das Absichern einer Unfallstelle im Ortsgebiet von allen Teilnehmern praktisch beübt.