Sein Vater hat gesagt: „Einer im Haus gehört zur Feuerwehr“

Andreas Foditsch ist bei der FF Patergassen und mit Leib und Seele Feuerwehrmann. Sein Vater hat ihn seinerzeit dazu gebracht, Mitglied zu werden.

Die Geschichte von Feuerwehrmann Andreas Foditsch begann im Jahre 1984. Es war in diesem Jahr, als er sich der FF Patergassen anschloss. Den Entschluss, der ursprünglich von seinem Vater ausging, hat er nie bereut.

„Mein Vater hat mich zur Wehr geschickt. Er sagte damals, dass einer im Haus zur Feuerwehr gehört – und das war ich“, erinnert sich der heute 57-Jährige lächelnd. „Und es hat gepasst, denn sonst wäre ich heute nicht mehr beim Verein. Auch von der Ausbildungsbereitschaft her hat es gestimmt.“ Kleinweise absolvierte Foditsch einen Kurs nach dem anderen, wurde Teil der Wettkampfgruppe und entschloss sich dazu, den C-Schein zu machen und Kraftfahrer zu werden.

All das war allerdings für den wissbegierigen Feuerwehrmann nicht genug. „Ich war immer dabei und hatte immer zu tun. Atemschutzkurs, Chargenkurs und vieles mehr. Alles was gebraucht wurde, habe ich gemacht.“ Es folgte ein weiterer Aufstieg auf der Funktionsleiter. Nach Gruppenkommandant und Zugskommandant wurde er 2003 zum Kommandantstellvertreter gewählt. „2009 habe ich die Kommandantschaft der Feuerwehr übernommen“, erklärt Foditsch, der aber mittlerweile das Kommando wieder abgegeben hat. „Es geht gar nicht anders, jeder fängt unten an und muss sich hocharbeiten“, sagt er bescheiden.

Nach so vielen Jahren bei der Feuerwehr fallen Foditsch besonders zwei Dinge auf: „Die Technik wurde mehr und die Ausbildungen wurden vom Zeitaufwand intensiver.“ Und sein schönster Moment war, als im Jahr 2013 die Bewerbsgruppe „Patergassen 3“ den Vize-Landesmeistertitel in Bronze B erringen konnte. „Es war eine super Truppe damals und aus Kameraden wurden Freunde.“ Aber es kann auch anstrengend werden: „Oft fährt man zu einem Einsatz und denkt sich, es wird ein Klacks und dann ist alles anders und man ist Stunden vor Ort.“

Und auch wenn es manchmal unschöne Einsätze gibt, so gibt es eine Sache, die man danach unbedingt tun sollte. „Nach Einsätzen anschließend zusammensitzen und darüber reden. Das hilft beim Verarbeiten.“ Generell sei die Kameradschaft das Wichtigste im Feuerwehralltag. „Wenn die Mannschaft passt, ist die Freizeit gut investiert.“

Dieser Artikel wurde von Dorian Wiedergut für die Kleine Zeitung verfasst. Die Veröffentlichung auf der Homepage sowie auf den Facebook- und Instagram-Kanälen der Freiwilligen Feuerwehr Patergassen erfolgt mit seiner ausdrücklichen Genehmigung.

Quelle: Kleine Zeitung
Autor: Dorian Wiedergut

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