Stille Helden Feldkirchen ; Franz Pertl

Ein Bericht der Kleinen Zeitung vom 02. Oktober 2020

 

Stille Helden Feldkirchen Franz Pertl: „Arbeit mit Maschinen ist immer ein Hobby gewesen“

Franz Pertl (63) engagiert sich seit 45 Jahren bei der FF Patergassen, 35 Jahre davon als Hauptmaschinist.

Von Julia Primus | 06.05 Uhr, 02. Oktober 2020

Die Begeisterung für große Autos und die Feuerwehr begleitet Franz Pertl aus Patergassen schon seit seiner Jugend. Der mittlerweile 63-Jährige engagiert sich seit 45 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr in Patergassen, 35 Jahre davon als Hauptmaschinist.

„Damals waren alle meine Freunde aus dem Ort bei der Feuerwehr, ich wollte mir das auch nicht nehmen lassen. Besonders die Einsatzfahrzeuge faszinierten mich“, sagt Pertl.

Seit mehr als drei Jahrzehnten kümmert er sich um die Wartung, kleinere Reparaturen, Neuanschaffungen oder das Organisieren von Maschinistenübungen: „In meiner Zeit bei der Wehr haben wir fünf neue Fahrzeuge angeschafft.“

Auch Schulungen für Kollegen oder den Feuerwehrnachwuchs gehören zu seinem Tätigkeitsfeld. Seiner Faszination für große Maschinen ging der Pensionist früher hauptberuflich nach, er war 37 Jahre als Maschinist bei Radex in Radenthein tätig.

Bis er 65 Jahre alt ist, möchte Pertl sich auf jeden Fall noch engagieren: „Mir gefällt es einfach, Menschen zu helfen, zudem ist die Arbeit mit den Maschinen immer schon ein Hobby von mir gewesen.“ Pertl hat nicht nur zahlreiche Einsätze hinter sich, sondern konnte auch einige Siege bei Leistungsbewerben einfahren. Unter anderem war er mit seiner Wettkampfgruppe Vizelandes- und fünfmaliger Bezirksmeister.

Besonders in Erinnerung geblieben sind ihm die Brandeinsätze in Bad Eisenkappel sowie die Unwetter im vergangenen November. „Da waren wir wirklich gefordert, fuhren von Einsatz zu Einsatz.“ In zwei Jahren folgt die voraussichtliche Feuerwehrpension, aber Pertl möchte sich weiter engagieren.